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Know-How

Workshop-Special: Helmkamera (Teil 4)

21. Juni 2012

Die Bänder und Speicherkarten sind voll, alle Einstellungen sind im Kasten. Doch das gedrehte Rohmaterial muss erst noch in Form gebracht werden, bevor man ein Video ins Internet lädt oder auf dem Filmabend zeigt. Im vierten und letzten Workshop erklärt Ben Jung die Grundlagen des Videoschnitts. Den komplettem Workshop findet ihr im Heft 04/2012. Hier gibt's die Online-Ergänzung:

Der Computer:

Ben Jung vor seinem Schneidecomputer.
Foto: Ben Jung

Für den Videoschnitt benötigt man entsprechende Hard- und Software. Der Computer sollte einen schnellen Prozessor und ausreichend Arbeitsspeicher (4 GB sind ein guter Anfang) verfügen. Wer bereits einen Computer besitzt und feststellen musste, dass die Dateien sich nur unter längeren Wartezeiten bearbeiten lassen können, sollte mal den folgenden Konverter benutzen: Link

Damit lassen sich die Dateien in weniger rechenintensive Formate umkonvertieren. Es besteht aber auch die Möglichkeit seinen bisherigen Computer hinsichtlich Arbeitsspeicher und Geschwindigkeit der Festplatte für wenig Geld nachzurüsten:

Link

Das Programm:

Das Videoschnittprogramm Adobe Premiere, während Ben einen Film schneidet.
Screenshot: Ben Jung

Erste Versuche können grundsätzlich mit den Standardprogrammen wie iMovie von Apple oder dem Windows Movie Maker gemacht werden. Die kommen kostenlos mit einem neuen Mac oder PC und reichen für ein paar erste Experimente völlig aus. Für den Schnitt gibt es unzählige Schnittprogramme im Bereich von etwa 50 bis 1000 Euro und mehr. Über den folgenden Link gelangt ihr zu einer Seite mit verschiedenen Programmen, die mit Testergebnissen und Kundenmeinungen versehen sind: Link

Bevor man sich dann wirklich für ein kostenpflichtiges Programm entscheidet, sollte man das gewünschte Programm als Testversion laden und ausprobieren. Grundsätzlich müssen es nicht immer die teuersten Programme sein. Auch für wenig Geld bekommt man schon ganz gute Software. Je teurer die Software, desto professioneller ist meist auch die Arbeitsoberfläche – und die ist in der Regel für Einsteiger nicht immer gleich ganz einfach zu bedienen.
Insgesamt vier Jahre hat mir das damalige VideoStudio 11 für 60 Euro völlig ausgereicht. Zwar musste ich ab und an etwas tricksen aber der eigentlichen Sache »Erstellen einen Films« stand das Programm nicht im Weg. Erst mit höheren Ansprüchen und der Sehnsucht nach einem Programm, dass mehrere Programme vereint, wie z.B. die Production Suite von Adobe wechselte ich auf Premiere. Der Vorteil bei der Production Suite liegt darin, dass alle Adobe-Programme wie Photoshop, After Effects und Soundbooth miteinander kooperieren und einen super angenehmen Workflow ermöglichen. Allerdings ist die Suite für etwa 2600 Euro nicht die billigste Variante.

Ein paar Testversionen finden sich hier:

Corel VideoStudio Pro X5
Hier gibt es eine Rezension (englisch).


Magix Video easy 4 & deluxe 18

Adobe Premiere Pro


Adobe Premiere Elements

Die Formate und Codecs:

Ben bei der Arbeit: Alternativ zu Premiere kommt auch schonmal Videostudio Pro zum Einsatz.
Screenshot: Ben Jung

Eine Videodatei ist nicht gleich Videodatei. Hier gibt es Unterschiede in den Formaten und Codecs. Unter einem Codec versteht man das Prinzip, einen unkomprimierten Video- und/oder Audiostrom nach einem definierten Algorithmus zu komprimieren und wieder entschlüsseln zu können. Die Bezeichnung wird aus den Begriffen COmpressor/DECompressor, bzw. COdieren/DECodieren zusammengesetzt. Ziel ist es bei möglichst guter Ausgabequalität eine möglich geringe Dateigröße zu erhalten. Bekannte Codecs sind MPEG oder DivX. Bei der Komprimierung wird festgelegt in welches Dateiformat das fertige Material umgewandelt werden soll (AVI, QuickTime … ). Dateien gleichen Formats müssen also nicht unbedingt mit dem gleichen Codec komprimiert sein. Mit welchem Codec ein Videofile enkodiert ist, lässt sich so leider nicht erkennen, denn jedem Format stehen eine gewisse Auswahl an möglichen Codecs zu Verfügung.

Formate, oder auch Dateiformate, sind sogenannte Mediencontainer. Ein Videofile liegt immer in einem Format vor, zum Beispiel als Quicktime- oder AVI-File. Die Dateiendung verrät, um welches Format es sich handelt (z.B. .mov für Quicktime und .avi für AVI). Je nachdem lässt es sich mit unterschiedlichen Playern abspielen. Es gibt Player, die können so gut wie jedes Format abspielen und es gibt Player, die nur mit bestimmten Formaten etwas anfangen können. Der VLC Media Player kann so ziemlich jedes Format und sehr viele Codecs abspielen.

Weitere Infos auch unter www.slashcam.de


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