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Szene

Walzenspiel: Freestyle World Cup 2012

05. Oktober 2012

Im August und September versammelte sich die internationale Freestyle-Gemeinde in den USA für den Kayak Freestyle World Cup 2012. Marcel Bloder flog früher hin, um zu trainieren und sich schon mal den Spot für die WM 2013 anzuschauen.

Die berühmten Twin Falls in Rock Island.
Foto: Tomas Andrassy

Einige Wochen vor dem Kayak Freestyle World Cup in den USA treffe ich mich mit meinen Freunden und Teamkollegen Bartosz Czauderna, Tomas Andrassy, Peter Csonka und Nina Csonkova. Wir wollen uns die drei Austragungsorte anschauen und dort trainieren. Lange bevor die restlichen Teilnehmer anreisen, brausen wir mit unserem Mietwagen zu den Spots Rock Island und Pigeon in Tennessee und zum Natahala Outdoor Center (NOC) am Natahala Fluss in North Carolina. Dort findet auch nächstes Jahr die Weltmeisterschaft statt. Wir haben eine großartige Zeit und wie die Ergebnisse zeigen, zahlte sich das harte Training aus.

Dann geht es auch schon los zum Freestyle World Cup. Der erste Austragungsort ist Rock Island, einer der schönsten Orte überhaupt zum Paddeln. Das Wasser ist warm wie am Nil und die „Walzenwelle“ – weil Mix aus beidem – liegt direkt unter atemberaubenden Wasserfällen, den Twin Falls. Es ist ein unglaubliches Szenario, das Wasser schießt aus einer steilen Felswand und prasselt seitlich in den Fluss. Die Wasserfälle sind nicht natürlichen Ursprungs: nach dem Bau eines Staudamms wird nun das Wasser durch den Niveauanhieb durch das Gestein gepresst. Nach den Vorläufen des World Cups bin ich Elfter und kann diesen Platz zumindest im Viertelfinale halten. Ein Dankeschön an die Familie Jackson für die Organisation und Gastfreundlichkeit.

Das Camp des Team Vajda.
Foto: Tomas Andrassy

Die zweite Station ist Pigeon, eine von Hand gebaute Walze die wohl zu den besten gehört, die ich jemals gepaddelt bin. Sie ist schön regelmäßig und leicht zu fahren. Die Leute vom Raftunternehmen NOC haben sie in mühevoller Handarbeit Stein für Stein aufgebaut und im Laufe dieses Jahres perfektioniert. Leider wird sie jedes Jahr von einem Hochwasser zerstört, jedoch hoffen sie jetzt nach dem Weltcup eine Genehmigung für betoniertes Sichern des eleganten Bauwerks zu erhalten. Nach den Vorläufen schaffe ich es mit viel Glück als Neunzehnter ins Viertelfinale und kann meine Platzierung zumindest auf den siebzehnten Platz ausbauen. Ich bin zwar nicht zufrieden, aber immerhin trotz der verpatzten Läufe noch unter die Top 20 gekommen. Ich möchte Monica und Chris für ihre Gastfreundschaft und Hilfe danken.

Das finale Event fand in NOC statt.
Foto: Tomasz Czaplicki

Der dritte und finale Event ist NOC. Auch hier wurde fleißig in den letzten Monaten an der Walze gebastelt, nicht nur per Hand, sondern auch mit großen Maschinen und gutem Budget. Leider habe ich Pech und zu wenige meiner Moves sind sauber genug, um sie von den Judges gezählt zu bekommen. Am Ende stehe ich insgesamt auf dem fünfzehnten Platz, Peter Csonka ist Erster und Nina Czonkova Dritte. Auch hier möchte ich ein Dankeschön aussprechen, an Zach, Charol und Daniel.

Nach fünf Wochen Wettkampfreise kommen wir alle ziemlich müde zu Hause an. Jetzt weiß ich aber genau, wie ich mein Training für das nächste Jahr aufbauen muss, um eine Top-Platzierung bei der Weltmeisterschaft zu erreichen.

Hier ist Marcel Bloders Video zum World Cup, hier seine Homepage.



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