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Test & Technik

Current Designs Double Vision — Der Luxusliner

Der Rumpf des DV zeigt eine deutliche Schwedenform – die breiteste Stelle liegt hinter der Mitte. Das Boot nimmt so von der Spitze nach hinten langsamer an Breite zu, die Wasserverdrängung verteilt sich auf eine größere Länge.

Das bedeutet weniger Widerstand und mehr Tempo bei gleichem Krafteinsatz. Der DV läuft ohne Steuer weitgehend selbstständig geradeaus. Nur auf Vorwindkursen (= Welle von hinten) und bei VKV (Volle Kraft voraus) wird der Geradeauslauf instabil. Dann aktivieren auch technisch versierte Paddler das Steuer, um nicht mit kurskorrigierenden Paddelschlägen Energie zu vergeuden.


Der Sitzkomfort im DV ist schwer zu toppen: Die in Höhe und Neigung verstell­baren Rückenlehnen werden mit Flügelmuttern in der gewünschten Position siche­r fixiert, ein ungewolltes Verstellen ist ausgeschlossen. Die breiten Sitzflächen bieten auch beleibteren Sportsfreunden genu­g Platz. Mit einem Schnellspannhebel, ähnlich wie bei Fahrradachsen, lässt sich die Sitzschale sogar im Winkel verändern. Paddler von zierlicher Gestalt neigen sie etwas nach hinten, wodurch sich die Höhe zu den Schenkelstützen verringert. Die Fußrasten sind auch während der Fahrt verstellbar. Verschiebt man die Pedale, passen sich die Steuerseile automatisch in der Länge an.


Schon vor dem eigentlichen Test durfte sich der DV bewähren. Frischer Nordwind auf dem Starnberger See, neckische Wellen, vereinzelt weiße Häubchen. Wir paddeln genau gegenan. Der voluminöse Bug stampft gewaltig, wir kommen dennoch zügig voran. Auf diesem Kurs ist das Steuer entbehrlich. Auf dem Rückweg Wind von hinten und Schiebewellen. Das Boot will surfen, bricht aber zur Seite aus. Wir nehmen das Steuer in Betrieb und die Post geht ab. Der große Sitzabstand von eineinhalb Metern zeigt jetzt, wozu er gut ist: Obwohl der Herr im Bug weiterpaddelt und für Schub sorgt, während die Rudergängerin weit ausladende Steuerschläge vollführt, schlagen die Paddel nicht aneinander.
Am Ausgangspunkt angekommen, steigen wir aus dem Boot und stellen fest, dass beide Stauräume staubtrocken sind. So soll es sein.



Fazit: Der Double Vision überzeugt mit hohem Dauertempo, gutem Gerade­auslauf und einem fantastischen Sitzkomfort auch auf längeren Strecken. Das Boot ist für Gepäcktouren auf offenen Gewässern optimiert und bekommt als solches einen Supertipp.


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