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Test & Technik

Point 65°N Mercury — Das Lego-Boot

Heureka, sämtliche Transportprobleme eines über fünf Meter langen Boots sind mit einem Schlag gelöst. Keines der vier Einzelteile des Mercury ist länger als 150 cm, das schlanke Bugsegment passt sogar ins Mittelteil.

Und der ganze Bausatz verschwindet komplett im Inneren eines PKW. Der Zusammenbau geht schneller als das Aufblasen eines Schlauchboots, vom Aufbau eines Faltboots ganz zu schweigen. Die Verbindung besteht aus einer Art Nut-und-Feder-System an den Unterseiten und je zwei Ratschen oben. In weniger als fünf Minuten liegt ein fahrbereites Zweierkajak am Ufer. Leider sind die Verbindungen nicht so formschlüssig wie etwa die Schraubverbindungen teilbarer Laminatboote. In der Summe haben die drei Kopplungsstellen so viel Spiel, dass das Boot beim Tragen durchhängt wie eine Matratze.


Auf dem Wasser ist von den klapprigen Teilungen seltsamerweise nicht mehr viel zu spüren. Man fühlt nur, wie sich das Boot durch seine »Gelenkigkeit« in die Wellentäler schmiegt wie eine genähte Aleuten-Baidarka.


Der Mercury besitzt das gleiche Steuer/Skeg-System wie das Boot, mit dem Frau Hoffmeister Australien umrundete. Das untere Ende des Hecks ist drehbar gelagert und fungiert als Steuerflosse, die über innenliegende Seilzüge mit Fußpedalen verbunden ist. Über einen Drehknopf lässt sich ein Skeg zuschalten. Bei eingezogenem Skeg ist das Steuer in seinem Ausschlag begrenzt. Durch Ausfahren wird nicht nur die wirksame Fläche vergrößert, sondern auch die Ausschlagbegrenzung freigegeben. Die Steuerflosse ist dann frei beweglich und ent­faltet maximale Wirkung. Supertipp für Idee und Umsetzung, im Detail sollte Point 65 aber noch etwas nachbessern.



Fazit: Ein herausragendes Bootskonzept für Leute, die mit einem starren 5,5-Meter-Boot ein Problem haben – und das sind nicht wenige. Der Zweier kann zudem leicht zum Solokajak angebaut werden. Die nicht passgenauen Anschlüsse sind schade, aber kein Betriebsrisiko.


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