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Test & Technik

Test: Lettmann Granate L

Ursprünglich in Carbon für die Sickline-WM 2010 konstruiert, vergingen 18 weitere ­Monate bis zur Serienreife des neuen Lettmann-Creekers. Bereits im Sommer 2011 nahm die Granate – damals in der M-Version – am KAN­U-Creekertest auf der Lammer teil. Doch Kinderkrankheiten der neu entwickelten Rotationsform aus Glasfaser verzögerten den Verkaufsstart. Am Ende entschloss man sich in Moers, eine neue Rotationsform zu produzieren und nutze diese Gelegenheit, das Bootsdesign weiter zu optimieren.

M. Stöckl beim Test der »Lettmann Granate L«. | Foto: Maik Mersmann

Gerade rechtzeitig zur Zwischenschmelze auf der Brandenberger Ache lieferte Hermes – Ende gut, alles gut – das frisch gebackene Baby Ende Februar in die ­Redaktion nach Augsburg. Wobei »Baby« den Maßen des Creekers nicht wirklich gerecht wird: Die Granat­e L ist ein echter Brummer. Stolze 320 Lite­r Volumen verteilen sich gleichmäßig vor und hinterm Cockpit.

Nach der Fitting-Session zeigte der erste Kehrwasserslalom am Beginn der Tiefenbachklamm, dass der Bomber deutlich agiler zu handeln ist, als die Größe suggeriert. Der behutsam durch Kanten ­er­gänzte Flachboden schafft Performance in Verschneidungen und unregelmäßigen Wellen, ­die lange Kiellinie bringt die Granate auf Geschwindigkeit. Der große Rocker hält das Boot in stufigem Wasser oben, auch anspruchsvolle Boofs gehen leicht von der Hand. Freilich, revolutionär neu ist das Design des jüngsten Lettmann-Creekers nicht, auch Spieleigenschaften oder furios geschnittene Kanten wie beim Burn oder Diesel sucht man vergebens. Doch dafür wurde die Granate L auch nicht designt. Vielmehr stehen präzise Reaktion im schweren Wildwasser sowie das sichere Gefühl beim ­Paddeln im Vordergrund. Auch die Einbauten wirken solide. Zwei der drei Ausstattungs­­ver­sionen verfügen über Tragegriffe und Berge­ösen aus fein verarbeitetem Alu. Der Stauraum ist trotz Schaumkeil gut zugänglich – die Spiegelreflex im Pelicase 1020 passt ohne Mühen hinter den Sitz.

Wahrlich eine Leistung ist auch der Preis, mit dem die Lettmänner sicher nicht wenige Inte­ressenten aus der Reserve locken. In der Club-Version ist die Granate bereits für 599 Euro ­erhältlich. Freilich ist das Boot ohne Schaumkeile nur beschränkt für schweres Wildwasser tauglich. Kanuvereine und ge­mäßigte Paddler werden an dem Schnäppchen aber sicher ihre Freude haben. Auch die teuerste Version in ­Full-Fit-Ausstattung (899 Euro) zeigt der Konkurrenz, was Bootsbau made in Germany leisten kann. Gratulation!

Quelle: KANU-Magazin 2/2012

FAZIT: Pfeilschneller Creeker mit dicker ­Sicherheitsreserve, der sich bei aktiver Fahrweise souverän im Schwerwasser ­bewegt, aber auch ­we­niger versierten Paddlern Vertrauen schenkt. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Seit Mai 2012 auch in der Medium-Version erhältlich.

 

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Flößergasse 4
81369 München

Tel: 089 55241-0
Email: info@atlas-verlag.de


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