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Test & Technik

Dick, aber untergewichtig: Neuer Trendsport Packrafting?

27. Mai 2010 von Sven Schellin

Der Reisebootgedanke ist nicht neu. Doch wie wäre es, diesen Gedanken so weit zu treiben, dass Packmaß und Gewicht des Bootes nicht nur reduziert, sondern fast eliminiert sind? Ist so ein »Taschenboot« noch ein richtiges Boot? Wohl kaum. Aber es ist ein Mittel zum Zweck: Willkommen beim Packrafting.

Höchst transportabel: Das Fliegengewicht Packraft.
Foto: Sven Schellin

Ich bin im Berner Oberland. Das Herz der Wildwasserpaddler wird höher schlagen. Kein Mensch aber käme auf die Idee, ich sei auf dem Weg zum Paddeln. Mein Rucksack wiegt 15 Kilo. Darin enthalten sind zu etwa gleichen Teilen eine Campingausrüstung, etwas Verpflegung und eben das »unsichtbare« Packraft.  Der Aufstieg zum Kaiseregg war lang, die Füße sind müde. Ich freue mich auf das Simmetal. Dort werde ich meine Beine ausstrecken und das Boot wassern. Und tatsächlich, keine zwei Stunden später nehme ich meine Füße kaum noch wahr. It‘s paddle time!


Nun fragt sich der geneigte Leser: Worum geht es hier eigentlich? Kurzum: Es geht um ultraleichte und dennoch stabile Schlauchboote. Deutlich abzugrenzen sowohl von empfindlichen Badebooten oder PVC-Spielzeugen als auch von erheblich schwereren Schlauchkanus und klassischen Rafts. Amerikaner sagen schlicht »Packraft« dazu, ein Begriff, der sich im dortigen Sprachraum fest etabliert hat.  Die Haupteigenschaft eines Packrafts ist das unkritische Gewicht (deutlich unter drei Kilogramm) bei enormer Haltbarkeit. Es passt in jeden Rucksack und verträgt raueste Bedingungen (bis  hin zu schwerem Wildwasser). Es widersteht dauerhaft den Elementen wie Sonne, Sand, Salz sowie Kälte und ist dafür gemacht, oft und unsentimental zusammengepackt zu werden. Die Analogie zum synonymen Schweizer Messer liegt nahe: klein, nützlich, vielseitig – und immer dabei.
Aber es geht weniger um das Boot als um die Möglichkeiten: darum, was man damit erleben kann und wo man damit hinkommt. Es ist nicht Selbstzweck, sondern soll das Reiseerlebnis bereichern. »Pack your raft and raft your pack«, lautet der Kerngedanke.


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