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Test & Technik

Emanuel Schucan – Ein vergessener Kajakpionier

23. Januar 2012 von Maik Mersmann

Neben Namen wie Rittlinger, von Alber und Frentz mag Schucan recht unbekannt wirken. Doch in den 1950er und 1960er Jahren war Emanuel Schucan eine der wichtigsten Größen der Faltbootszene. Steffen Kiesner-Barth hat sich auf seine Spuren gegeben und ein Buch über den begnadeten Faltbootkonstrukteur und Tüftler geschrieben.

Als Autor Steffen Kiesner-Barth 2009 erstmals mit Schucan-Kajaks in Berührung kommt, ist er sofort von der genialen Technik begeistert. Er legt sich selbst eines dieser Faltboote zu und ist immer mehr von Schucan fasziniert. Schließlich entscheidet er sich, ein Buch über den Tüftler zu schreiben, um seine Ideen festzuhalten und zu publizieren. Herausgekommen ist ein 72 Seiten langes Schmuckstück, gefüllt mit vielen Bildern, Texten über sein Faltkajak, einem biographischen Abriss über Schucan und einigen persönlichen Erinnerungen des Autors.
 
Schucan ist 1910 in Münster, Westfalen geboren und aufgewachsen. Während seiner Ausbildung in der Schweiz verfiel er dem Kajak-Virus. Er erlernte die damals noch neue Technik des Eskimotierens und war damit gut für seine zahlreichen Unternehmungen im Kajak gewappnet. Er arbeitete lange bei der Pionier-Faltbootwerft, zog sich aber in den 1960er Jahren immer mehr vom Kanusport zurück. Sein Augenmerk galt nun dem Bogenschießen, einer Sportart, der er bis zu seinem Tod 1999 treu bleiben sollte.
 

Schucan mit seinem Eskimo-Faltkajak auf Wildwasser.

Während seiner Lehrzeit begegnete Emanuel Schucan im Basler Völkerkundemuseum einem originalen Ostgrönländerkajak, das er vermessen und zeichnen konnte. Fortan war sein Interesse für die Eskimos und besonders für ihre Boote geweckt. Die entstandenen Risszeichnungen dienten später als Grundlage seiner eigenen Kajakentwürfe.
 
Viele dieser Riss- und Konstruktionszeichnungen sind im Buch abgebildet, zusammen mit Fotos vom Aufbau und Gerüst der Boote. Außerdem sind Fotos und Geschichten von Schucans Befahrungen diverser Wildbäche im Buch enthalten.
 
Das 72 Seiten umfassende Buch ist auf hochwertigem Fotopapier gedruckt, fest gebunden und auf der Website von Steffen Kiesner-Barthhttp://www.faltkajak.npage.de/ für 17,95 € zu beziehen.

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Herbert Rittlinger – Expedition am Amazonas

Der bekannte Reiseschriftsteller Herbert Rittlinger beginnt 1936 seine Expedition zum Amazonas. Er möchte dem größten Strom der Erde von einem seiner höchsten Quellflüsse bis zur Mündung folgen. Bis Iquitos ist er per Muskelkraft im Kajak unterwegs. Danach besteigt er einen Amazonasdampfer, um mit ihm die verbleibenden 4800 Kilometer bis zum Delta am Pazifik zurückzulegen.
Foto zum Reiseboottest 2010 am Vierwaldstättersee.

Spaß in Tüten – der Reiseboottest

In Zeiten steigender Mobilitätspreise ist der Trend zum Reiseboot ungebrochen. KANU hat letzten Sommer sechs Transport­wunder auf dem Vierwaldstättersee gewassert. Den ganzen Test aus Heft 4/2010 gibt's ab sofort online zum Nachlesen.

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