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Test & Technik

Alles retro, oder was? – 6 Wildwasserkajaks im Test

Selten war die Auswahl an Testkajaks unterschiedlicher als in diesem Jahr. Und einige Modelle sehen aus, als ob das Rad der Zeit ein Jahrzehnt zurückgedreht wurde. Was steckt in den Retro-Kajaks? Hier der Kajaktest Wildwasser aus Heft 2/2010.

Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.
Das Test-Team jagte die neuen Schiffe im Stundentakt durch den Saugraben der Brandy.
Foto: Michael Neumann

Einhundertdreißig Zentimeter! Das sind etwa fünf Fußlängen oder zwei Schritte. Eine Kleinigkeit, aber im Bootsdesign von Wildwasserkajaks sind 130 Zentimeter Welte­n. 130 Zentimeter trennen die Kurzboote Eskimo Lup­o und Jackson Kayak Hero vom Schlachtschiff Dagger Green Boat. Und dabei handelt es sich nicht um Kajaks aus unterschiedlichen Gene­rationen. Hier der moderne Stummel, dort das unzeitgemäße Langschiff. Nein, es handelt sich bei allen Kajaks um die frisch­esten, neuesten und vielleicht auch interessantesten Modelle, die es momentan im Kanushop um die Ecke zu kaufen gibt. Nagelneue Wildwasserkajaks mit einem Größenunterschied von 130 Zentimetern, wann gab es so was zuletzt? Man muss weit zurückblicken und findet sich schnell in der Ära von Taifun und Topolino wiede­r.

Comeback in der Taifun-Klasse

Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.
Taucht gut ab – und wieder auf: Der Lupo Pro von Eskimo.
Foto: Michael Neumann

Dass die Kajaks in ihrer Bauart und ihrem Stil so stark voneinander abweichen, kann als ein  Glücksfall gelten, auch wenn es dadurch praktisch unmöglich ist, die betreffenden Modelle mit­einander zu vergleichen. Nachdem die Kajak­industrie zu Zeiten des Spielbootbooms die Entwicklung von reinen Wildwasserkajaks erst vernachlässigte und dann mit gleicher Intensität eine Ära der Dickschiffe einläutete, kann man sich nun wieder über eine größere Auswahl an unterschiedlichsten Modellen freue­n. Allein die sechs getesteten Kajaks decke­n ein Spektrum ab, wie es im Wildwasserbereich kaum größer sein könnte. Der Dagger Axiom und auch der Eskimo Lupo stehen für spaßbetontes Paddeln: Surfe­n, Unterschneiden, spritziges Vergnügen. Merkmale, die in der jüngsten Vergangenheit beim Revival der Bongoboote etwas zu kurz kame­n. Kajaks wie der Prijon Pure, Pyranha Burn und Jackson Her­o drängeln sich in die bereits gut gefüllte Sparte der Brot-und-Butter-Kajaks. Und dann gibt es noch das Dagger Green Boat, das vorgibt, ein Rennkajak zu sein, aber gerade für Kombi­paddler, die sowohl auf Wildwasser als auch auf Wald- und Wiesen­bächen unterwegs sind, sehr interessant sein dürfte. Eine Klasse, in der es lange kein zeit­gemäßes Kajak mehr gab.

Ein Boot für alle Fälle

Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.
Der Hero von Jackson Kayaks.
Foto: Michael Neumann

Ebenso erfreulich wie die große Auswahl an unter­schiedlichen Modellen ist die Tatsache, dass viele davon in unterschiedlichen Größen angeboten werden und damit auch unterschiedlichste Paddleranatomien abdecken. Egal ob groß oder klein, ob leicht oder schwer, wer mit einem Axiom, Burn oder Hero liebäugelt, scheitert nicht etwa an deren unpassenden Maßen. Den Axiom gibt es in vier Größen, ebenso den Hero, der Burn kommt immerhin in drei Größen. Und sogar bei Prijon, wo aufgrund höhere­r Formkosten bisher vor dem Bau verschieden großer Modelle eines Typs zurück­geschreckt wurde, hat man vom Pure bereits zwei weitere Größe­n in der Pipeline.
Auch bei den Innenausbauten gibt es Erfreu­liches: Prijon hat Schenkelstützen und Prall­platte überarbeitet und ein sehr überzeugendes System entwickelt. Jackson glänzt mit großer Bedienungsfreundlichkeit und innovativen Idee­n, während Dagger und Pyranha auf Alt­bewährtes setzen können, sich damit aber nicht verstecken müssen.

Alle Kandidaten im Wildwasser-Test 2010

Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.

Alles retro, oder was? – 6 Wildwasserkajaks im Test

Selten war die Auswahl an Testkajaks unterschiedlicher als in diesem Jahr. Und einige Modelle sehen aus, als ob das Rad der Zeit ein Jahrzehnt zurückgedreht wurde. Was steckt in den Retro-Kajaks? Hier der Kajaktest Wildwasser aus Heft 2/2010.
Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.

Pyranha Burn M 2.0

Sowohl sportlich, als auch anfängertauglich – der Burn M 2.0 kommt als perfekt austariertes Wildwasserkajak daher. Mit Fahreigenschaften, die als »State of the Art« im Wildwasser-Bereich gelten, begeistert auch die Neuauflage des Burn Wildwasserpaddler aller Klassen.
Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.

Prijon Pure

Ein lupenreiner Creeker, ohne Schnörkel, mit tadellosen Fahreigenschaften und ausgereifter Innenausstattung: Der Pure von Prijon hat das Zeug zum Klassiker.
Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.

Dagger Axiom 8.5

Der Axiom wandelt auf den Spuren des legendären RPM. Als schmal gebauter Riverrunner bietet der Wildwasserspieler massig Spaßpotenzial.
Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.

Eskimo Lupo Pro

Der harmonische Allrounder erinnert an ein Spielboot, bringt aber eine ganze Menge Volumen mit. Besonders für leichte und kleine Paddler wird der Wildfluss mit dem Riverrunner zur Spielwiese.
Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.

Dagger Green Boat

Lang, dick, massiv. Das Green Boat gewinnt nicht nur das berühmteste Extremkajakrennen der Welt, sondern bewährt sich auch auf Mehrtages- und Wandertouren.
Foto zum Wildwasser-Kajaktest 2010.

Jackson Kayak Hero

Das Unterschiff gleicht dem eines Spielboots, das Oberschiff hat dick Volumen. Der Hero kommt als echter Wildwasser-Stummel daher, der neben Komfort und Sicherheitsreserven sogar Spielpotential mitbringt.

Das Making-Of zum Test

KANU-Wildwasserkajak-Test 2010 an der Brandenberger Ache
05.04.2010

KANU-Wildwasserkajak-Test auf Saalach und Brandy

Was haben der Eskimo Lupo, der Prijon Pure und das Green Boat von Dagger gemeinsam? Nicht viel, nur, dass die Wildwasser-Neuheiten Mitte März gemeinsam zum KANU-Test auf Saalach und Brandenberger Ache antraten.

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