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Touren

Paddelnd durch Nordamerika (1): Der Aufbruch

28. November 2012 von Markus Leppänen

Maria Stelzig und Markus Leppänen reisen ein Jahr lang mit Kajak und Kletterschuhen im Gepäck quer durch Nordamerika. Sie sind im April 2012 zu ihrer Reise gestartet und fassen hier in acht Episoden kurz die schönsten Paddelstopps zusammen. Vor der Reise steht packen, aber dann geht's auch schon los!

Ihr fragt euch jetzt sicher, wie kommen wir zu einem Jahr Urlaub? Ganz einfach, wir haben beide unsere Jobs in München gekündigt und vorher genug angespart, um ein Jahr durch Nord-Amerika reisen zu können. Wir empfehlen wirklich jedem diesen Schritt, um schon vor der Rente die Welt zu entdecken. Bisher haben wir haben noch kein einziges Mal unsere Entscheidung bereut und genießen jeden Tag. Nach unserer Rückkehr nächstes Jahr und der dann bevorstehenden Jobsuche, geben wir gerne noch mal ein finales Feedback dazu.

Maria und Markus. | Foto: Archiv Markus Leppänen

Die letzten Wochen in München vergehen wie im Flug. Wir sind beschäftigt mit diversen Abschiedsessen und -bieren, Vorbereitungen, Familie ein »letztes Mal« sehen und Packen. Nicht dass wir schon wochenlang auf gepackten Koffern sitzen, aber es gibt doch so einiges vor dem Abflug zu bedenken und zu erledigen. Neben Reisepass und Visum sollte man sich vor allem um seine Versicherungen kümmern. Ist die Haftpflichtversicherung auch im Ausland gültig? Welche Rechtschutzversicherung gilt auch in den USA? Die Gesundheit sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Das heißt Impfungen auffrischen und ein letzter Zahnarztkontrollbesuch.
Das eigentliche Packen des sorgsam ausgewählten Equipments erledigen wir am Tag vor unserer Abreise. Paddelklamotten und Paddel, Skylotec-Klettersachen, Deuter-Schlafsäcke (jeweils Sommer- und Herbstschlafsack) und Klamotten wollen wir möglichst sinnvoll auf die Taschen (zwei reguläre Gepäckstücke, ein zusätzliches 50 Euro Gepäckstück und ein Sportgepäckstück, also die Paddel) verteilen.

Gepäck für zwei Leute für ein Jahr. | Foto: Markus Leppänen

Der Abflug aus München gestaltet sich recht angenehm. Beim regulären Check-In erkennt der Lufthansa-Mitarbeiter unsere in Ski-Säcke verpackten Paddel sofort als Ski-Set, und sie werden umsonst und ohne zu wiegen mitgenommen! Wir denken uns »Hurra, 150 Euro gespart!« und verkneifen uns jeglichen Kommentar. Das zusätzliche Gepäckstück, mit ein wenig mehr als den erlaubten 23 Kilogramm, kostet uns wie erwartet 50 Euro.
In der Hauptstadt Washington DC angekommen, werden wir von Sheila Chapelle abgeholt, der Mutter meines Fluid-Teamkollegens Seth Chapelle. Die Chapelle Familie beherbergt uns netterweise für die ersten beiden Wochen in ihrem Haus in Sharpsburg (circa 1,5 Stunden von Washington DC entfernt), bis wir unseren gebrauchten Kleinbus gekauft, versichert und mit einem Bett und dem nötigsten Campingequipment ausgestattet haben.

Scouting der Great Falls. | Foto: Markus Leppänen.

Um ein bisschen Abwechslung in unsere Auto-Suche zu bringen, zeigen uns die Chapelles an freien Tagen ihre lokalen Flüsse und gehen mit uns paddeln. Highlights sind hier, ganz klar, die »Great Falls« auf dem Potomac River in der Nähe von Rockville, Maryland.
Wir befahren den mittleren Teil der Fälle, die sogenannten »Center Lines«.
 
Wir fotografieren fleißig und filmen aus verschiedenen Perspektiven mit diversen Kameras. Schon ein paar Tage später hat Jack Carter, ein Freund der Familie, bereits ein kurzes Video davon zusammengeschnitten.

Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt, schaut auf unsere Reise-Webseite.
Zu guter Letzt, wenn ihr unsere Sache und ein paar Charity-Organisationen unterstützen wollt, dann meldet euch einfach hier bei unserem kostenlosen Time4Charity-Newsletter an. Was dahintersteckt, erfahrt ihr auf unserer Website.

PLAY SAFE!?
Maria & Markus