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Touren

Paddelnd durch Nordamerika (3): Abschied von der Ostküste

06. Februar 2013 von Markus Leppänen

Maria Stelzig und Markus Leppänen reisen ein Jahr lang mit Kajak und Kletterschuhen im Gepäck quer durch Nordamerika. Sie sind im April 2012 zu ihrer Reise gestartet und fassen hier in acht Episoden kurz die schönsten Paddelstopps zusammen.

Bevor wir uns auf den Weg zur Westküste machen, werden wir noch überredet einen »kleinen Umweg« zu nehmen und mit zum Cheat-Fest zu kommen. Das Festival ist eines der größeren Kajakfestivals in den USA mit ca. 2.500 Besuchern. Für europäische Verhältnisse riesig! So viele Paddler auf einem Haufen hatte ich selten gesehen.

 

Als erstes Treffen wir uns am Einstieg des Big Sandy! Gleich nach den ersten paar Metern kommen wir zur ersten »schweren« Stelle, den Wonder Falls, einem kleinen 6 Meter hohen Wasserfall. Der Rest des Big Sandy ist, bis auf den Rapid »Big Splat« (WW V), schönes Creeken der Schwierigkeit III - IV und die schwierigen Stellen scouten wir.


Gegen halb sieben treffen wir am Ausstieg ein und erwischen glücklicherweise ein Auto, das  mich bis zum Einstieg zu unserem Van mitnimmt. Nach einer Pizza und einem kurzen Besuch im Bierkühlraum der Tankstelle fahren wir endlich zum besagten Cheat-Festival und treffen alle beim Fluid-Stand wieder. Auf dem Festival sind alle Kajak-Firmen mit Ständen vertreten und abends gibt es einige Live-Bands die richtig gut Stimmung machen und es endet in einer ausgiebigen und empfehlenswerten Feier. Am nächsten Tag fahren wir dann noch mit allen zusammen gemütlich die Cheat Narrows.

 

Einen weiteren Stopp im Westen machen wir bei unserem Freund Eli Helbert, der uns ein paar Playspots und Flüsse rund um Asheville, North Carolina, zeigt.

 

Als erstes nimmt uns Eli zur Einstimmung mit auf seinen Hausfluss, den Broad French River, der direkt durch Asheville fließt. Hier gibt es ein paar kleine Spielstellen, unter anderem das sogenannte »Shithole«. Rilla, Elis Hund, kommt auch mit und schwimmt alle kleinen Stromschnellen hinter Elis Boot her! Ihr liebstes Spiel ist es allerdings, Stöcke – vorzugsweise halbe Bäume – aus dem Fluss ans Ufer zu apportieren.

 

Als nächstes treffen wir ein paar Paddelfreunde von Eli am Nolichucky, einem relativ einfachen, aber landschaftlich sehr schönen Fluss. Hier sehen wir echte Kanuten am Werk, die auch mit ihren langen offenen Kanadiern in der Welle oder Walze surfen!

 

Den ersten richtigen Playspot den wir aufsuchen, ist das berühmte »Eternity Hole«, eine schöne Walze auf dem Tuckasegee, die an dem Tag noch ein letztes Mal bei Tageslicht läuft. Maria ist eigentlich kein Walzenfan, aber diese Walze ist eine der freundlichsten Walzen die sie bisher gepaddelt ist und daher ist sie auch begeistert. Ein weiteres Highlight im Westen war ganz sicher der Green River! Snowy, ein Freund aus meiner Zeit in England, wohnt mittlerweile mit seiner Freundin Adrienne in der Nähe von Asheville und so war ich in sehr kompetenten Händen auf unserem Green-River-Run.


Als letzten Stopp im Westen besuchen wir die Spielstelle am NOC, dem Nantahala Outdoor Center – die Walze, die in 2013 die Kayak Freestyle WM beherbergen wird. Hier verbringen wir zwei herrliche Tage bevor wir unseren Roadtrip an die Westküste starten.


Wie immer am Ende: Wenn Ihr unser Projekt und ein paar Charity-Organisationen unterstützen wollt, dann meldet Euch einfach hier bei unserem kostenlosen Time4Charity-Newsletter an. Wichtig: Das Einzige was Ihr damit spendet, ist Eure Aufmerksamkeit!

 

Danke und cu on the river!
Maria & Markus