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Touren

Simme, Kiene, Kander

 Touren-Tipps & Flüsse, Schweiz

Flussinfo: Simme, Kiene und Kander

Ab Boltingen bietet die Simme eine 14 Kilometer lange WW3-Strecke. Weiter flussab an der Kander folgen 4 Kilometer WW 3-4. Der Kander-Zufluss Kiene ist ein sehr schwerer Wildbach.

Simme: Boltingen bis Erlenbach

 

Vom Kieswerk Boltigen bis Brücke bei Erlenbach, 14 km WW III

 

Der Einstieg liegt bei einem Kieswerk kurz vor Boltigen. Wenn man das Tal hinauffährt, kommt man nach der gedeckten Holzbrücke von »Enge Steini« zu einem Bahnübergang. Knapp 100 m vor dem Bahnübergang liegt linker Hand zwischen Straße und Fluss das Kieswerk. Nebenan ist auch die Klubhütte des Kanuklub Spiez. Hier einsetzen. Gleich nach der ersten Flusskurve kommt das einzige schwierige Hindernis, ein grobes Blockwurfwehr. Meistens wird es rechts umtragen, da es kaum sauber zu fahren ist. Ab hier freie, genussreiche Fahrt bis zum Campingplatz von Oberwil. Ab der Holzbrücke Oberwil beginnt das Heideweidli (WW III), eine schnelle Schussfahrt durch verblockte und wuchtige Stellen, die manchmal recht überraschend nach Flusskurven auftauchen. Letztlich ist alles fair zu fahren, die Kehrwasser aber mitunter sehr klein. Die Holzbrücke von Weissenburg markiert das Ende des Heideweidli, ab hier ist die Simme auch für Anfänger ein Genuss (max. WW II). Zum Ausstieg in Erlenbach fährt man von Boltigen kommend gleich nach dem Parkplatz am Ortseingang rechts ab und auf kleiner Straße runter zum Fluss. Am rechten Ufer gibt es Parkraum, der Ausstieg ist kurz vor der Brücke.

Kander: Reutigen bis Einigen

 

4 km, WW III-IV (IV).

 

Gestartet wird auf der Simme ca. 100 m oberhalb des Zusammenflusses mit der Kander – unterhalb des Kastenwehres mit Rücklauf! 2,5 km Auenstrecke WW II-III bis zum Beginn der Schluchtstrecke mit WW III-IV. Unter der Autobahnbrücke Blockstufe mit Metallteilen, Befahrung ganz rechts am Ufer entlang möglich. Prallwand bei der Einfahrt in die Klamm. Die linke Seite der Klamm ist an mehreren Orten stark unterspült.


Einstieg: Auf der Simme bei Reutigen, unterhalb des Wehres.

 

Ausstieg: unterhalb Fußgängerbrücke Einigen (gekennzeichnet).

Kiene: Kiental – Kien

Die Kernstelle der Kiene.
Die Kernstelle der Kiene: Gut besichtigt ist halb bezwungen.
Foto: Manfred Eckert

 

6 km, WW IV-V (V-VI)

 

Durchfließt das hervorragend schöne Kiental und mündet bei Reichenbach in die Kander. Sehr schwerer Wildbach. Durch zwei extreme Hochwasser deutlich schwieriger. Holzhindernisse, wenige Kehrwässer. Alle Stellen umtragbar. Der oberste Teil der Kiene, ab Tschingelsee, ist auf Teilstrecken fahrbar. Holzverhaue und lange, obermühsame Umtragestrecken machen eine Befahrung zur Expedition.

 

Einstieg: Brücke in Kiental, bei der Talstation einer Sesselbahn. Nach 100 m Einpaddelstrecke erste, ca. 300 m lange Kataraktstrecke, WW IV. Die Schwierigkeiten lassen in der Folge nach. Nach neuer Brücke verblockte Kurvenkombination, WW IV. Anschließend knapp 100 m lange Verschnaufpause. Hier unbedingt anhalten. Auf den folgenden 200 m Schlüsselstelle der Kiene, WW V-VI, Steck und Verklemmgefahr. Rechtsufrig gut umtragbar. Folgestrecke einfacher, dennoch unübersichtlich, anschauen, WW IV-V. Nach 100 m langem Flachwasser folgt das »Schlüchtli«, mit dem darauf folgenden "Stinkhaltikatarakt", WW IV+. Schwefelgeruch aus Schwefelquellen erinnert an das Tor zur Hölle. Nach kurzer Fahrt Fußgängerbrücke, Einbootpunkt für weniger geübte Paddler, erreichbar von der Hauptstraße aus über einen Fußweg. Sitzbank am Straßenrand markiert Beginn des Weges. Keine Parkmöglichkeit. 3,5 km bis zur Ortschaft Kein sportliches Wildwasser III-IV (IV) in unzugänglicher Waldschlucht, Holzhindernisse.

 

Ausstieg: Linksufrig bei Holzschuppen. Auf kanalisierter Folgestrecke kaum Anhaltemöglichkeiten.

 

Beste Zeit: Mai, August und September. Nicht bei sommerlichem Hochwasser und nach Regenfällen befahren.

 

Pegel: Farbenpegel bei der Brücke in Kien, gelb = idealer Wasserstand.


Zusätzliche Informationen und Links

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