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Touren

Der Lainioälven in Schwedisch-Lappland

 Touren-Tipps & Flüsse, Skandinavien

Auf etwa 110 Kilometern fließt der Lainioälven in Schweden zwischen Nedre Soppero und Kangos durch größtenteils lappländische Wildnis, fernab von Zivilisation und Straßen.

Ruhe und Entspannung im Kanu.
Auf den Selstrecken ist Zeit zum Entspannen.
Foto: Claudia und Sascha Biermann

 

 

Mit meist flotter Strömung, zahlreichen leicht zu befahrenden Stromschnellen und hohem Wildnisfaktor wird der Lainioälven niemals langweilig und lässt echtes »Kanada-Feeling« aufkommen. Die bestehende Busverbindung (im Sommer ein bis zweimal täglich) zwischen Kangos und Nedre Soppero macht das Rückholen des Autos einfach.

 

Anreise: Die komfortabelste aber leider auch teuerste Anreise ist sicher die Fährüberfahrt mit den Schiffen der COLORLINE von Kiel nach Oslo. Von Oslo aus sind es noch etwa 1500 Straßenkilometer durch Norwegen und schwedische Abgeschiedenheit. Von Hirtshals oder Frederikshavn im Norden Dänemarks (ca. 600 km von Hamburg) gibt es weitere Fährverbindungen mit geringeren Kosten und kürzerer Überfahrtdauer. Eine weitere Alternative ist die Vogelfluglinie via Dänemark. Von Hamburg aus sind es etwa 2200 Kilometer Autofahrt. Für Leute mit viel Zeit und ausreichend Sitzfleisch ist dies trotz hoher Spritpreise sowie jüngster Preiserhöhung der Fähren die wohl kostengünstigste Variante.

 

Charakter: Ursprünglicher Wildnisfluss mit sportlichen Wildwassereinlagen und schneller Strömung. Schwierigkeiten beim vorgefundenen Wasserstand überwiegend WW 1 bis 2+.

 

Beste Zeit: Von Juni bis Anfang September. Zur Zeit der Schneeschmelze und unmittelbar danach vermutlich deutlich höhere Wasserstände und Zunahme der Schwierigkeiten. Im lappländischen Hochsommer und in Zeiten anhaltender Trockenheit wahrscheinlich abschnittsweise zu wenig Wasser. Nach Angaben Einheimischer gilt der Fluss den ganzen Sommer hindurch als befahrbar. Von Juni bis Mitte August ist es in diesen Breiten rund um die Uhr hell. Ab Ende August muss mit Nachtfrösten gerechnet werden. Vorteil: keine Mücken mehr!

 

Übernachtungen: Der beschriebene Abschnitt ist als Kanuwanderstrecke »ausgebaut«. Mehrere Kanoetstuga, meist mit Feuerstelle, laden zum Übernachten ein. Unbedingt eine Übernachtung im Canyon einplanen. Mehrere Kiesbänke laden hier auch zum längeren Verweilen ein.

 

Ausrüstung: Wanderkanadier oder -kajak, Wildwasserausrüstung. Regenbekleidung, warme Kleidung, schnelle Wetterwechsel möglich, Sonnen- und Mückenschutz, funktionelle Campingausrüstung.

 

Tiere: Wie im Sommer in Lappland allgemein üblich, ist mit Schwärmen penetranter Mücken und Gnotz zu rechnen! Mückenhut nicht vergessen. Wirkungsvolle Insektenschutzmittel am Besten bei der Anreise in Schweden kaufen. Aber auch Beobachtungen von Elchen und Rentieren sind möglich!

Reisereportage

Lagerfeuer am Lainioälven.

Mehrtagestour auf dem Lainioälven in Schwedisch-Lappland

Den Lainioälven haben Claudia und Sascha Biermann mehr zufällig auf ihrer Karte entdeckt. Auf 110 Kilometern führt der Fluss die beiden Kanadierpaddler durch die Einsamkeit Schwedisch-Lapplands